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"Medea" in der Kammeroper: Abgesang der Heimatlosen

Es geht um die Rehabilitierung einer der großen Mythen-Gestalten: Mit dem Projekt "Medea" in der Wiener Kammeroper liest Regisseurin Corinna von Rad die Figur der rasenden Kindsmörderin neu als feministische Figur, die vom Patriarchat zerstört wird. In einem zeitübergreifenden Potpourri vermengt die Theatermacherin dabei Opernstoffe und Theatertexte verschiedener Jahrhunderte zu einem polystilistischen und vielstimmigen Musik-Theaterabend, der am Dienstag Premiere feierte.

Manchmal ist die gläserne Decke auch eine gläserne Wand | Manchmal ist die gläserne Decke auch eine gläserne Wand
© APA/Theater an der Wien/Herwig Prammer
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