„Prozess gegen Deutschland“: Jury spricht sich für Prüfung von AfD-Verbot aus
Die Idee für den fiktiven Prozess stammt vom Schweizer Regisseur Milo Rau. Eine knappe Jury-Mehrheit sprach sich im Hamburger Thalia-Theater aber nicht für ein Verbot der rechtspopulistischen Partei aus. Keine Mehrheit gab es für eine Regulierung medialer Plattformen.
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Die Pseudo-Verhandlung von Milo Rau im Thalia-Theater in Hamburg endete mit einem Votum für die Prüfung eines AfD-Verbots durch das Bundesverfassungsgericht.
Die Jury, bestehend aus normalen Hamburger Bürgern, sprach sich gegen ein Verbot der rechtspopulistischen Partei und gegen die Regulierung medialer Plattformen aus.
Die frühere SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin fungierte als Vorsitzende Richterin, während prominente Experten und Expertinnen an der Debatte teilnahmen.
Die Veranstaltung war eine künstlerische Inszenierung ohne Schauspieler, bei der über 30 Experten argumentierten und debattierten.
Auf der realen politischen Bühne wird in Berlin bereits über ein AfD-Verbotsverfahren diskutiert, wobei das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextrem einstuft.
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