Kritik.
Bodo Kirchhoff schickt seinen Romanhelden in das Innenleben einer Frau.
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Bodo Kirchhoff erzählt in seinem Roman aus der Perspektive eines Mannes über das Innenleben einer Frau und ihre gemeinsame Geschichte.
Der Romanheld, ein über siebzigjähriger Friedensforscher, reist nach Indien, gefolgt von seiner Frau, um nach fünfzig Jahren Ehe Klarheit zu finden.
Die exotische Atmosphäre Indiens dient als farbenfrohe Kulisse für die Selbstfindung der Protagonisten und als einladende Reisereportage.
Trotz klischeehafter Figuren und nicht durchgängig überzeugender Erzählperspektive beeindruckt die Geschichte durch sprachlichen Charme.
Kirchhoff schreibt elegant über die Zwischentöne der Liebe und das Begehren, ohne pornografisch zu sein, erreicht jedoch nicht die Qualität seines früheren Romans "Die Liebe in groben Zügen".
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