„Psychisch stabile Menschen werden nicht plötzlich zu Mördern“
Interview.
Marina Sorgo (Gewaltschutzzentren) und Rainer Loidl (FH Joanneum) über die Faktenlage zu Morden, was Täter verbindet und warum eine „mordfreie“ Gesellschaft eine Illusion ist.
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Die Mordrate in Österreich hat sich über einen längeren Zeitraum mehr als halbiert, jedoch sind heute mehr Frauen als Männer betroffen.
Psychisch stabile Menschen, die alternative Konfliktlösungen gelernt haben, werden nicht plötzlich zu Mördern.
Die Notfallmedizin hat sich verbessert, was zur Reduzierung der Mordrate beigetragen hat, aber die Gewalt ist nicht gesunken.
Eine "mordfreie" Gesellschaft ist eine Illusion, da es immer Gewalt geben wird, die nicht verhindert werden kann.
Männer und Frauen sind unterschiedlich sozialisiert, was zu unterschiedlichen Reaktionen auf Kränkungen führt.
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