Nach 15-jährigen Verhandlungen ist am Samstag das UNO-Abkommen zum Schutz der Artenvielfalt auf hoher See in Kraft getreten. Der Vertrag, auch als "Übereinkommen über die biologische Vielfalt außerhalb nationaler Zuständigkeiten" (BBNJ) bekannt, soll bis 2030 rund 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz stellen und Überfischung bekämpfen. Bisher sind nur acht Prozent der Ozeane geschützt. China meldete überraschend Interesse an, das Sekretariat für das Abkommen zu beherbergen.
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