"Ukrainomania" leuchtet im Volkstheater Leerstellen aus
1920 schrieb Joseph Roth in der "Neuen Berliner Zeitung": "Manchmal wird eine Nation modern. Nun sind es die Ukrainer." Sobald ein Land seine Selbstständigkeit verliert, herrsche es in den Operetten und Varietés. Mehr als 100 Jahre später trägt der deutsche Regisseur Jan-Christoph Gockel am Volkstheater dem seit dem russischen Angriffskrieg entflammten theatralen Interesse Rechnung: Am Donnerstag feierte mit "Ukrainomania" seine gegen den Strich gebürstete "Revue" Premiere.
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