Der "Leopoldsdorfer Bruch" bahnt sich seinen Weg durch einen Teil des Wiener Beckens, erreicht das Hauptstadtgebiet über Favoriten und Simmering, verläuft knapp östlich des Stephansdoms und setzt sich jenseits der Donau als Nussdorf-Bisamberg-Bruch fort. Diese markante, alte Störungszone der Alpenausläufer präsentiert sich laut einer neuen Studie im Fachblatt "Quaternary Science Reviews" geologisch überraschend aktiv. Seit den Bebenmessungen verhielt sie sich seismisch ruhig.
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