"Ferienhaus" in der Burg: Fordernder, aber lohnender Abend
Im Glashaus sollte man nicht mit Steinen werfen, im Feriendomizil nicht mit Worten - so man das Konstrukt namens Familie nicht zum Einsturz bringen will. Zu diesem Schluss kommt man am Ende der dreidreiviertelstündigen Inszenierung von Simon Stones Ibsen-Destillat "Das Ferienhaus". Die Wiener Fassung seines 2017 in Amsterdam unter dem Titel "Ibsen Huis" uraufgeführten Stückes feierte am Donnerstag im Burgtheater in Starbesetzung Premiere. Ein fordernder, aber lohnender Abend.
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