Unzählige Fächer, jede Menge Stoff, wer soll sich das alles merken? Daher muss auch das richtige Lernen gelernt sein. Wir liefern hier einige Strategien, wie der Stoff besser im Gedächtnis bleibt.
1. Einteilung:
Man sollte sich die Aufgaben so einteilen, dass man jeden Tag einen ähnlichen Lernaufwand hat. Zudem ist es wichtig, nicht in letzter Sekunde zu lernen, nicht unregelmäßig und nicht ununterbrochen – und auch nicht nur das Angenehme, was man ohnehin schon kann.
2. Zeitdruck:
Aufgaben unter Zeitdruck abzuarbeiten, ist gut. Denn so trainiert man für den Stress bei einer Schularbeit.
3. Bergsteiger-Prinzip:
Beim Lernen sollte man schrittweise vorgehen. Nicht gleich eine schwere Kletterroute wählen, sondern erst die Bergstraße – zuerst kleine Ziele – setzen, dann kann man mit den Erfolgen wachsen.
4. Krimi-Prinzip:
Wenn man zwei Kriminalromane hintereinander liest, wird man wahrscheinlich den Täter verwechseln. Fürs Lernen heißt das: Möglichst unähnliche Stoffe hintereinander lernen, um Verwirrung zu vermeiden.
5. Badewannen-Prinzip:
In eine Badewanne kann man nicht unbegrenzt Wasser einlaufen lassen. Ähnlich gestaltet es sich mit der Aufnahmefähigkeit, neuer Stoff braucht Platz. Die Devise lautet: Nicht mit Unwesentlichem belasten, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren.
6. Wanderpfad-Prinzip:
Wenn man nur einmal durch eine Wiese geht, wird sich das Gras wieder aufrichten. Wenn man es aber mehrmals tut, wird sich ein Weg abzeichnen. Ebenso ist es beim Lernen. Damit sich der Stoff richtig einprägt, muss er wiederholt werden.