Kritik.
Joachim Trier gräbt tief und präsentiert in „Sentimental Value“ eine Familienaufstellung als Fiktion in der Fiktion.
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Joachim Trier präsentiert in „Sentimental Value“ ein Generationenporträt einer Familie in Norwegen, das sich um ein geheimnisvolles Haus dreht.
Die Protagonistin Nora, eine erfolgreiche Theaterschauspielerin, kehrt zur Beerdigung ihrer Mutter zurück und trifft ihren Vater, der einen autobiografischen Film drehen möchte.
Der Film thematisiert die schwierige Beziehung zwischen Nora und ihrem Vater, die durch ein transgenerationales Trauma geprägt ist.
„Sentimental Value“ ist kein Erinnerungsfilm, sondern spielt in der Gegenwart und zeigt die Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart.
Der Film wurde in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und ist Norwegens Oscar-Einsendung.
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