Angesehener Antiquar wegen NS-Wiederbetätigung angeklagt
Ein ungewöhnlicher Prozess geht am 11. Dezember am Wiener Landesgericht über die Bühne. Rainer Schaden, der Betreiber der Universitätsbuchhandlung in der Sonnenfelsgasse und des seinen Angaben zufolge größten Antiquariats Wiens, muss sich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor Geschworenen verantworten. Das bestätigte Gerichtssprecherin Christina Salzborn der APA am Dienstagnachmittag. In der Verhandlung geht es um Bücher, die Schaden zum Verkauf angeboten hatte.
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