Wiens ernannter Erzbischof, Josef Grünwidl, sieht für die römisch-katholische Kirche auch immer einen politischen Auftrag - wenn auch keinen parteipolitischen. Der bis zu seiner Weihe im Jänner noch als diözesaner Administrator agierende Geistliche warnte im APA-Interview auch vor der Selbstinszenierung mancher Politiker als "Heilsbringer". Die Ernennung eines Kardinals wäre aus österreichischer Sicht wünschenswert. Änderungen beim Zölibat hält er langfristig für möglich.
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