Preisdeckel: Ökonom warnt vor Nebenwirkungen der Mietpreisbremse
Für 2026 ist eine Mietpreisbremse für den freien Markt geplant. Agenda Austria warnt vor unbeabsichtigten Nebenwirkungen.
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Ab 2026 ist eine Mietpreisbremse auch für den freien Markt in Österreich geplant.
Ökonom Hanno Lorenz warnt vor unbeabsichtigten Nebenwirkungen der Mietpreisbremse und betont, dass Österreich aus 100 Jahren Erfahrung mit Mietpreisinterventionen nichts gelernt hat.
Große Teile des Wohnungsangebots haben sich von marktgängigen Preisen entfernt, wobei Genossenschafts- und Gemeindewohnungen gern und oft von Besser-Verdienern genutzt werden.
Trotz Preiserhöhungen gibt der durchschnittliche österreichische Mieterhaushalt nicht mehr als 23% seines Einkommens für Miete aus, was im europäischen Mittelfeld liegt.
Ein Vergleichsmietensystem könnte eine Lösung sein, um die Entwicklung der Bestandsmieten an marktübliche Verhältnisse anzupassen, erfordert jedoch staatliche Unterstützung.
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