Journalismus in der Krise: „Es ist fünf nach zwölf“
Gewerkschaft und Presseclub Concordia warnen vor massiven Folgen für den österreichischen Journalismus, sollte die Politik nicht rasch Maßnahmen ergreifen. Quer durch die Branche gibt es derzeit Personalabbau. Medienminister Babler will gegensteuern.
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Die Gewerkschaft und der Presseclub Concordia warnen vor massiven Folgen für den österreichischen Journalismus, wenn die Politik nicht schnell handelt.
Der Personalabbau in der Medienbranche ist erheblich, mit rund 300 verlorenen Arbeitsplätzen und etwa 1000 arbeitslosen Journalisten in Österreich.
Die Gewerkschaft fordert eine schnelle Umsetzung der im Regierungsprogramm verankerten Vertriebsförderung und eine Erhöhung der Digitalsteuer für Tech-Konzerne.
Medienminister Andreas Babler plant Maßnahmen zur Unterstützung der Medienbranche, darunter eine Vertriebsförderung und ein "Meine-Zeitung-Abo" für Jugendliche.
Eine bundesweite Branchenstiftung zur Unterstützung arbeitsloser Journalisten wird diskutiert, jedoch fehlen noch Details zur Finanzierung.
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