Rotkreuz-Präsident: „Früher war es ein Hilferuf, jetzt ist es ein Notruf“
Dem Kärntner Roten Kreuz fehlen heuer voraussichtlich acht Millionen Euro. Geld, das man nicht bekommt, weil Gemeinden, Städte und Land ihre Tarife seit 2019 nicht erhöht haben.
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Das Kärntner Rote Kreuz hat ein Finanzdefizit von voraussichtlich acht Millionen Euro, da Gemeinden, Städte und Land seit 2019 die Tarife nicht erhöht haben.
Präsident Martin Pirz beschreibt die finanzielle Situation als Notruf und warnt vor einer realen Gefahr für die Versorgung der Kärntner Bevölkerung.
Das Land Kärnten zahlt jährlich 16,6 Millionen Euro für den Rettungsdienst, was jedoch nur die Kosten bis zum 16. Oktober deckt.
Die fehlenden Mittel belasten die Mitarbeiter und Spender des Roten Kreuzes, da sie für die restlichen 77 Tage des Jahres auf Pump arbeiten müssen.
Pirz kritisiert die Politik und die Sozialversicherung, da die finanzielle Unterstützung nicht ausreicht, um die lebensrettenden Aufgaben fair zu finanzieren.
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