Eine außergewöhnliche Produktion ist am Sonntag bei den Salzburger Festspielen zu Recht ausgiebig gefeiert worden. "Zaide oder Wege des Lichts" nannte Raphaël Pichon seinen Versuch, das unvollendet gebliebene Singspiel "Zaide" mit der Kantate "Davide penitente" zu einem schlüssigen halbszenischen Abend zu kombinieren. Das Konzept ging auf. Was herauskam, war so etwas wie ein "Fidelio" von Mozart - und erntete nach 100 Minuten in der Felsenreitschule Standing Ovations.
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