Das Vergangene als das Gewesene, gefangen in einer Zeitkapsel und ans Licht der Gegenwart gezerrt: So könnte man die Theatercollage "Le passé" des französischen Regisseurs Julien Gosselin zusammenfassen, die am Montagabend im Rahmen der Salzburger Festspiele im Landestheater zu Gast war. Das viereinhalbstündige Panoptikum einer untergegangenen Gesellschaft im Russland zwischen den Revolutionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ das Publikum in der Pause in Scharen flüchten.
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