„Heute“ ein „Scheißblatt“: Dichand scheiterte mit Berufung
Im November wurde ein Pensionist, der die Gratiszeitung „Heute“ als Scheißblatt bezeichnet hatte, vor Gericht freigesprochen. „Heute“-Herausgeberin ging daraufhin in Berufung.
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Ein Wiener Pensionist wurde freigesprochen, nachdem er die Zeitung „Heute“ als „Scheißblatt“ bezeichnet hatte.
Die Herausgeberin von „Heute“ legte Berufung ein, die jedoch vom Oberlandesgericht Wien abgelehnt wurde.
Der Pensionist hatte das Posting in einem „Wutmoment“ verfasst, nachdem er sich über die Berichterstattung der Zeitung empört hatte.
Das Gericht entschied, dass der Begriff „Scheißblatt“ eine von der Meinungsfreiheit gedeckte Wertung sei.
Die Klägerin musste die Verfahrenskosten tragen, und die Bezeichnung der Zeitung als „Scheißblatt“ bleibt zulässig.
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