Es war ein kleines Beben, das im Jahr 2019 den patriarchal geprägten Kanon der Kunstgeschichte erschüttert hat: Mit der Ausstellung "Stadt der Frauen. Künstlerinnen von 1900 bis 1938" rückte Stella Rollig im Unteren Belvedere 60 weitgehend vergessene Künstlerinnen in den Fokus und präsentierte die Moderne als goldene weibliche Ära. Mit "Radikal! Künstlerinnen* und Moderne 1910-1950" geht das Haus nun einen konsequenten Schritt in Richtung Internationalisierung und Queerness.
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