Der Pogusch und sein Bründlweg gelten weit über die steirischen Landesgrenzen hinaus als beliebtes Wanderziel. Mit den Menschen-Massen kommen allerdings auch viele Autos, für die es am Pogusch nicht wirklich viel Platz gibt.

Mit einem 2023 auf der Passhöhe errichteten Parkplatz, schräg gegenüber vom bekannten „Steirereck“, wollte Franz Diepold Abhilfe schaffen. Doch die Anlage darf bis heute noch nicht in Betrieb genommen werden. „Eigentlich war schon alles fertig gerichtet“, erzählt Diepold, der auch schon eine Parkraumüberwachungsfirma beauftragt hatte. Diese stellte sogar Strafen aus, obwohl Diepold selbst noch „Parken frei“ Schilder angebracht hatte. Mittlerweile hat er die Parkfirma zurückgewunken.

Der romantische Bründlweg ist ein beliebtes Ausflugsziel
Der romantische Bründlweg ist ein beliebtes Ausflugsziel © KLZ / Maria Troppacher

Aktuell ist der Parkplatz jedenfalls behördlich gesperrt: „Die Anlage ist so weit genehmigt, auch wenn ich für das Gewerberecht lange gekämpft habe. Nun läuft seit einer Ewigkeit aber auch noch das Wasserrechtsverfahren, das mir das Betreiben des Parkplatzes untersagt.“ Aus seinem Ärger, den Parkplatz noch nicht eröffnen zu dürfen, macht er kein Geheimnis: „Ich glaube, es haben da mehrere ein Problem mit mir und wollen deswegen den Parkplatz verhindern. Eigentlich wäre der für die Region eine super Sache, ich werde weiter dafür kämpfen“, so Diepold.

Eigentlich hätte der Parkplatz 2023 in Betrieb gehen sollen
Eigentlich hätte der Parkplatz 2023 in Betrieb gehen sollen © Kk

Von der Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag gibt es auf Nachfrage der Kleinen Zeitung den Verweis darauf, sich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zum Verfahren äußern zu können. Diepold hat inzwischen bei den Gemeinden St. Lorenzen und Turnau sowie der Bezirkshauptmannschaft einen offenen Brief eingereicht. Stefan Hofer, Bürgermeister in Turnau, ist der Fall bekannt: „Aus Gemeindesicht sind alle behördlichen Genehmigungen abgeschlossen, der Ball liegt nun eben bei der Bezirkshauptmannschaft. Wir hoffen, dass es bald zu einer Lösung und damit auch zu einer Entspannung der Parksituation kommt.“