Zwölfmal verheiratet und wieder geschieden: Es war kein Betrug
Grazer Ehepaar soll durch vielfache Hochzeiten und Scheidungen über einen Zeitraum von 35 Jahren Witwenpension herausgeschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Betrugs nun aber eingestellt.
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Ein Ehepaar aus Graz heiratete und ließ sich über 35 Jahre hinweg zwölfmal scheiden, um Witwenpensionen zu erhalten.
Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs ein, da kein Betrug im rechtlichen Sinne vorlag.
Die Frau klagte erfolglos gegen die Pensionsversicherungsanstalt, die nach der zwölften Scheidung die Witwenpension verweigerte.
Die Ermittlungen ergaben, dass das Paar bewusst handelte, um finanzielle Vorteile zu erlangen, jedoch ohne strafrechtlich relevante Täuschung.
Die Pensionsversicherungsanstalt kommentiert den angeblichen Schaden von 326.000 Euro aus Datenschutzgründen nicht.
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