Auffällige Meisen-Kimonos spielten eine zentrale Rolle für die "moderne Frau" in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Japan. Sie wurden vorwiegend von Japanerinnen getragen, die berufstätig waren und dem nach Unabhängigkeit strebenden Frauentypus entsprachen. Die gemusterten Kimonos, von den kulturellen Interaktionen zwischen Japan und Europa inspiriert, boten eine Möglichkeit, sich modern wie traditionell zu präsentieren. Das MAK widmet ihnen nun eine Ausstellung.