Kein Schweigen zu "Rechnitz": Starke Premiere in Bregenz
Teilnehmer eines Festes, das Gräfin Batthyány für Nazigrößen im März 1945 im burgenländischen Rechnitz ausrichtete, ermordeten etwa 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter. Hauptverantwortliche entzogen sich der Justiz durch Flucht. 80 Jahre danach, bei der Premiere am Samstag am Vorarlberger Landestheater, zeigte sich, wie es gelingt, versiert in den Fokus zu rücken, was Elfriede Jelinek in "Rechnitz (Der Würgeengel)" behandelt, den Umgang der Nachwelt mit dem Massaker.
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