Rewe will gegen „massiv unverhältnismäßig“ hohe Strafe vorgehen
Jetzt reagiert der Lebensmittelriese auf die Kartellstrafe von 70 Millionen Euro und kritisiert „exorbitantes Strafmaß“ von 70 Millionen Euro für „einen Formalverstoß“. Der Konzern betont: „Es ist, als würde jemand wegen eines falsch ausgefüllten Parkscheins zur Zahlung einer Strafe verpflichtet, die dem Gegenwert eines neuen Autos entspricht.“ Kartellexperte: Nicht-Anmeldung von Zusammenschluss „kein Kavaliersdelikt“.
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Rewe kritisiert die verhängte Kartellstrafe von 70 Millionen Euro als unverhältnismäßig hoch und plant rechtliche Schritte dagegen.
Die Strafe resultiert aus einem Formalverstoß, der laut Rewe keinen wirtschaftlichen Vorteil brachte.
Rewe betont, dass die Übernahme des Standorts in Wels nachträglich gemeldet und genehmigt wurde.
Die Strafe wird nicht auf Kundenpreise oder Mitarbeiterbelastungen umgelegt.
Rewe sieht die Strafe als schädlich für den Wirtschaftsstandort Österreich und unverhältnismäßig im Vergleich zu anderen Kartellstrafen.
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