Droht Präzedenzfall? Warum Autozulieferer KV-Erhöhung nicht zahlen will
Oberösterreichischer Autozulieferer TCG Unitech hat 882 Beschäftigte beim AMS-Frühwarnsystem zur Kündigung angemeldet. Die Geschäftsführung beteuert, dass man keine Kündigungen wolle, man will aber die 4,8-prozentige KV-Erhöhung nicht zahlen. Gewerkschaft ortet „Druckmittel“. Heute erstes Gespräch von Geschäftsführung und Gewerkschaft.
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Der oberösterreichische Autozulieferer TCG Unitech meldet 882 von insgesamt 1000 Beschäftigten beim AMS-Frühwarnsystem an, will aber keine Kündigungen aussprechen.
TCG Unitech möchte die 4,8-prozentige Kollektivvertragserhöhung nicht zahlen, was zu Spannungen mit der Gewerkschaft führt.
Die Geschäftsführung plant, in einer ersten Phase freiwillige Vereinbarungen mit den Mitarbeitern zu treffen, um auf die Erhöhung zu verzichten.
Die Gewerkschaft kritisiert das Vorgehen als Druckmittel und warnt vor einem möglichen Präzedenzfall in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
TCG Unitech betont die Notwendigkeit, wettbewerbsfähige Preise anzubieten und verweist auf gute Neuprojekte im Bereich Elektromobilität.
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