Kunst als Methode, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen, nicht als primär ästhetisches Ausdrucksmittel. Auf diesen Nenner lassen sich vielleicht jene Werke bringen, die in der neuen Ausstellung "Substanz" des Wiener Künstlerhauses versammelt sind. Bei allem Stilpluralismus eint die Arbeiten ein Glaube an oder zumindest die Beschäftigung mit den Grenzen der Wirksamkeit von Kunst im öffentlichen Kontext. Dabei geben sich Drastik und bunte Niederschwelligkeit die Hand.
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Die Ausstellung "Substanz" im Wiener Künstlerhaus zeigt Kunst als gesellschaftliches Engagement, nicht nur als ästhetisches Ausdrucksmittel.
Die Werke thematisieren die Grenzen der Wirksamkeit von Kunst im öffentlichen Kontext und zeigen eine Haltung der Selbstwirksamkeit.
Künstler wie Christoph Schwarz und Selma Selman präsentieren Arbeiten, die sich mit sozialen und politischen Themen auseinandersetzen.
Die Ausstellung umfasst ein Begleitprogramm mit Buchpräsentationen und Workshops, um die Themen weiter zu vertiefen.
"Substanz" wird als Ausstellung mit Witz, Charme und gelegentlichem Tiefgang beschrieben und läuft bis Februar 2025.
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