"La Gola": Wiener Kunsthalle mutiert kurzzeitig zum Kino
Zwei Personen im Briefwechsel: Gianni berichtet von einem mehrgängigen Menü, Rossana vom fortschreitenden Verfall der Mutter. Beide schildern wortgewaltig und detailliert. Es bewegen sich nur Augen, ein wenig die Haare, einmal erhellt ein Blitz das Bild. Das ist das Szenario des Films "La Gola" von Diego Marcon, der in einer Ausstellung in der Kunsthalle Wien gezeigt wird. Die beiden Akteure sind hyperrealistische Mannequins, ihre Augen wurden per CGI in 35mm-Film integriert.
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