Absurdes Erzähltheater: Gogols "Die Nase" im Wiener Hamakom
Beweist man einen guten Riecher, wenn man zur ersten Premiere der 15. Spielzeit im Theater Nestroyhof Hamakom pilgert? Oder fühlt man sich an der Nase herumgeführt? Solche Kalauer handelt sich normalerweise nur Edmond Rostands "Cyrano de Bergerac" ein. Im Hamakom hat man jedoch eine Bühnenversion von Gogols Novelle "Die Nase" angesetzt. Die Version von Regisseur Nicolas Charaux entpuppte sich am Dienstag als 80-minütiges absurdes Erzähltheater mit toller Musik.
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