Töglhofer erkundet mit "Tatendrang" die EU-Bürokratie
Die Ehre, die EU-Bürokratie und das Europaviertel von Brüssel als lohnendes Literatursujet entdeckt zu haben, gebührt Robert Menasse. Seine erfolgreichen Romane "Die Hauptstadt" und "Die Erweiterung" sind Pflichtlektüre für jene geworden, die eine realistische Innensicht des europäischen Projekts erhalten wollen, satirische Zuspitzung aber ebenso schätzen. In dieselbe Kerbe schlägt nun Theresia Töglhofers "Tatendrang". Ihr Debütroman erzählt von der Generation EU-Praktikum.
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