Roma-Sinti-Genozid: Erinnern "leicht, wenn es nicht weh tut"
Am 2. August wird dem Genozid an den Roma und Sinti während der Zeit des Nationalsozialismus gedacht. Obwohl es eine große symbolische Anerkennung für NS-Opfer gibt, haben Angehörige der Volksgruppen in Österreich immer noch mit Diskriminierung zu kämpfen, erklärte der Historiker Stefan Benedik im APA-Gespräch. Es sei zwar "leicht, sich zu erinnern, wenn es nicht weh tut." Schwieriger bleibe die Situation aber in Gemeinden, wo Angehörige von Opfern und Tätern zusammentreffen.
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