Soziale Maßnahmen statt hohe Strafen bei Jugendkriminalität
Angesichts des angeblichen Anstiegs bei Jugenddelikten insbesondere in Wien werden schnell Rufe nach höheren Strafen bzw. einer Absenkung des Alters der Strafmündigkeit laut. Aus Expertensicht machen diese Maßnahmen aber nur wenig Sinn. "Niemand, der bei einer Rauferei zuschlägt, überlegt sich, wie hoch der Strafrahmen für Körperverletzung ist", sagte Thomas Marecek von Neustart. Für nachhaltige Lösungen benötigt es vor allem soziale Interventionen - wie etwa Bewährungshilfe.
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