In den vergangenen fünf Jahren ist die Anzahl an weiblichen Mitarbeitenden im Kelag-Konzern deutlich gestiegen. „Diese Entwicklung zeigt, dass es uns gelungen ist, das Berufsbild der technischen Lehre auch für junge Frauen attraktiv zu machen“, sagt Kelag-Vorstand Danny Güthlein.
Sechs Mädchen haben im Herbst 2023 mit der Lehre zur Elektrotechnikerin bei der Kärnten Netz begonnen – so viele wie noch nie. Sie sind aber nicht die ersten Frauen, die sich für – nach traditionellem Verständnis – „typische männliche“ Berufe entschieden haben.
„Wenn du Gleichberechtigung willst, dann mach es!“
Tina Koller arbeitet seit dem Abschluss ihrer Lehre als Monteurin. „Der Beruf ist vielfältig und spannend, ich bin an Technik interessiert. Und ich brauche die körperliche Arbeit.“ Nach abgeschlossener Meisterprüfung plant sie, berufsbegleitend die HTL zu besuchen, um dadurch ihre beruflichen Chancen zu erhöhen.
Ihre für eine junge Frau nicht gerade alltägliche Berufswahl empfindet Tina aus heutiger Sicht als vollkommen richtig, und sie will weiter in diesem Beruf arbeiten. Wie ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen? „Perfekt. Ich wollte in der Ausbildung immer gleichbehandelt werden wie die Burschen, wollte die gleiche Arbeit verrichten. Also haben die Kollegen gesagt: Wenn du Gleichberechtigung willst, dann mach es!“ So ist die junge Monteurin bei allen Einsätzen dabei – auch bei extremen Witterungsverhältnissen.
Was rät Tina Koller Mädchen, die vor der Berufswahl stehen? „Die Technik bietet viele Chancen, interessierte Mädchen sollten in technische Berufe hineinschnuppern, Mut und Willen zeigen und sich nicht einschüchtern lassen. Dann kann es funktionieren, so wie bei mir!“
Zukunftssichere Ausbildung für Kärnten
Eine abgeschlossene Lehre ist die Basis für viele Arbeitsplätze im Kelag-Konzern. Die jungen Talente machen mit ihrem Know-how und Tätigkeitsfeld die Energiewende möglich. „Wir investieren in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Kärntner Regionen und sind ein verlässlicher sowie attraktiver Arbeitgeber mit einer großen Verantwortung für das Funktionieren der sicheren Energieversorgung“, erklärt Kelag-Personalchefin Michaela Sapetschnig.
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