Kehrtwende bei Leobener Prozess nach Asylquartier-Explosion
13 Jahre nach einem bei einer Flüchtlingsunterkunft in Graz explodierten Sprengsatz müssen sich drei Männer seit Dienstagfrüh im Landesgericht Leoben dafür verantworten. Ein 28-Jähriger, damals erst 15 Jahre alt, gestand vor den Geschworenen zunächst, dass er den "Böller" dort platziert und angezündet hatte. Es sei eine "Mutprobe" in seiner rechtsextremen Clique gewesen. Nach drei Stunden zog er alles zurück: Er habe die Täterschaft nur erfunden.
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