Rund 600.000 österreichische Haushalte heizen mit Öl, ca. eine Million mit Gas. Man kann davon ausgehen, dass in diesen 1,6 Millionen Haushalten in den vergangenen Monaten über einen Austausch der Heizung nachgedacht, diskutiert und beratschlagt wurde. Denn glücklich ist wohl kaum jemand mit dem fossilen Verbrenner im Keller. Doch was eignet sich in der Stadt als umweltfreundlicherErsatz? Knappe Platzmöglichkeiten und strenge Feinstaubverordnungen lassen schon einiges ausscheiden.
Für Weitsichtige
Ein Heizsystem, das die alten fossilen Verbrenner mühelos und nachhaltig ersetzen kann, ist die Wärmepumpe. Sie gewinnt die benötigte Wärme direkt aus dem Erdreich, der Sonne, dem Grundwasser und der Luft. Für den Einsatz in bestehenden Häusern ist die Luft-Wärmepumpe ideal, denn sie kann mit relativ geringemInstallationsaufwand fast überall eingesetzt werden. Wird sie mit Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Quellen betrieben, ist sie praktisch klimaneutral.
Die Luft-Wärmepumpe funktioniert über 25 Prozent Antriebsenergie aus der Steckdose und 75 Prozent Umweltenergie aus der Außenluft. Dadurch ist eine Wärmepumpe nicht nur günstig im Betrieb, sondern sie arbeitet auch besonders umweltfreundlich. Denn auch die Wärmepumpe selbst funktioniert völlig emissionsfrei. Und das auch dann, wenn ein Fernwärmeanschluss technisch oder finanziell nicht machbar ist.
Für Unkomplizierte
Für viele Hausbesitzer liegt die Alternative auf der Hand bzw. vor der Haustür: Wenn der Fernwärmeanschluss in greifbarer Nähe ist, ist die Entscheidung dafür oft rasch gefallen. Denn im Vergleich zu einem neuen Heizsystem ist der Anschluss an das Fernwärmenetz besonders günstig und unkompliziert. Die Umbauarbeiten sind überschaubar und zusätzlich braucht man sich nicht mehr um Betrieb und Wartung von Heizkessel, Kamin und Co. zu kümmern. Ist ein Fernwärmeanschluss bei Ihnen möglich? Finden Sie es bei der Energie Graz heraus!
Entstanden in Kooperation mit Energie Graz.