Pflegesituationen sind oftmals komplex, weshalb spezialisierte und vertiefte Pflegekompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die GGZ bieten ihren Mitarbeiter:innen daher vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in den Bereichen Schmerz­management, basale Stimulation, Demenz/Delir, Aromapflege, Wundmanagement, Kinaesthetics oder als Advanced Practice Nurse.

Innerhalb der GGZ hat Christina Peyker-Pilz diese Herausforderung angenommen und sich konsequent im Bereich der Mundgesundheit weitergebildet. Mit großem Engagement, fundiertem Fachwissen und dem Blick fürs Detail hat sie sich zur unternehmensinternen Spezialistin entwickelt.

Hervorzuheben ist dabei die enge Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit, die 2025 eine Studie zur systematischen Erhebung der Mund­gesundheit von Patient:innen startete – ein wichtiger Schritt für bessere Versorgung und Prävention.

Die Anforderungen an eine fachgerechte Mundpflege haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Gerade im geriatrischen Bereich sind viele Menschen aufgrund körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigungen auf Unterstützung angewiesen. Eine gesunde Mundhöhle ist ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens und trägt entscheidend zur Lebensqualität bei. Mundpflege ist daher weit mehr als „Zähneputzen“ – sie umfasst die Erkennung von Risiken, die Prävention von Folgeerkrankungen und die individuelle Anpassung pflegerischer Maßnahmen.

Durch ihre Spezialisierung stärkt Christina Peyker-Pilz nicht nur die Pflegequalität, sondern auch das interprofessionelle Miteinander. Ihre Fachkarriere zeigt exemplarisch, welche Entwicklungsmöglichkeiten Pflegepersonen in den GGZ offenstehen und wie individuelle Interessen gezielt gefördert werden können.