Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz, kurz KI, hat Cyberkriminalität das nächste Level erreicht: Die neuesten Bedrohungen aus dem Netz kommen in Form von KI-gestützten Cyberangriffen auf Unternehmen zu. Und dabei ist der KI vollkommen egal, ob es sich dabei um einen Konzern, einen mittelständischen Betrieb oder ein Ein-Personen-Unternehmen handelt. Im großen Stil werden Führungskräfte und Mitarbeiter hinters Licht geführt.
Wie die Cyberkriminellen dabei vorgehen, wird fast 24 Stunden lang in Klagenfurt von Experten gezeigt. In diesem Jahr mit noch mehr Programm und das erste Mal mit einer Live-Cybersecurity-Competition. Ermöglicht wird das durch eine Kooperation von WK-Fachgruppe UBIT, Lakeside Science & Technology Park, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und dem Software Internet Cluster (SIC).
Den Auftakt macht die Cyber Security Night am Dienstag, 12. 11., ab 18 Uhr im Makerspace Carinthia in Klagenfurt. „Durch die Kooperation mit dem Lakeside Park und der Universität Klagenfurt können wir auf einer noch breiteren Ebene Bewusstsein für das Thema schaffen und gemeinsam 24 Stunden Programm bieten“, sagen Martin Zandonella, Obmann der WK-Fachgruppe UBIT, und Marc Gfrerer, IT-Sprecher der WK-Fachgruppe UBIT und Vorsitzender des Software Internet Clusters (SIC).
Am nächsten Tag geht es im Lakeside Science & Technologie Park mit dem Cyber Security Day am Mittwoch, 13. 11. ab 9 Uhr weiter. „Durch die gemeinsamen Veranstaltungen fördern wir Wissenstransfer, Vernetzung und Informationsaustausch“, sagt Bernhard Lamprecht, Geschäftsführer Lakeside Science & Technology Park. Das unterstreicht auch Peter Schartner, Studienprogrammleiter Informatik, Forscher und Lehrender an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt im Bereich Cybersicherheit.
Schluss mit der Abzocke!
Betrug. Diebstahl. Erpressung. Jeder sechste Cyberangriff auf ein österreichisches Unternehmen war laut KPMG-Studie im vergangenen Jahr erfolgreich. Tendenz weiter steigend. Um fast 120 Prozent haben die Deepfakes im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Was eine Verdoppelung darstellt. „Wir müssen jetzt wach sein und schnell handeln, um unsere Betriebe zu schützen“, sagt Martin Zandonella, Obmann der WK-Fachgruppe UBIT.
Schutz vor KI-gestützten Angriffen bieten nur klare Sicherheitsmaßnahmen, Weiterbildung der Mitarbeiter und permanentes Aufrüsten von IT-Systemen. „Genau dafür haben wir in Kärnten hochkarätige Experten, die das Vorgehen der Täter kennen und wissen, wo sie ansetzen.“ Die Kärntner IT-Security-Experten helfen dabei, das eigene Unternehmen cybersicher und fit für NIS2 zu machen.