Eine alte Weisheit besagt: „Wer gut schmiert, fährt gut!“ Und auch heute gilt dieser Ratschlag mit einigen Einschränkungen. Moderne Seilzüge benötigen keine Schmierung mehr, da sie in Hüllen mit Teflon-Schläuchen geführt werden. Auch die Lager sind entweder wartungsfrei oder nur mit großem Aufwand zu schmieren. Der Fokus sollte daher auf der Antriebskette liegen. Diese lässt sich leicht von Schmutz und altem Öl befreien und anschließend mit speziellem Kettenöl für Fahrräder schmieren. Lassen Sie das Öl einwirken und wischen Sie überschüssiges Öl ab, um die Ansammlung von Staub zu minimieren.

„Wer gut aufpumpt, fährt leicht!“ Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Reifen auf Beschädigungen und pumpen Sie sie auf den empfohlenen Druck auf, der auf der Reifenflanke angegeben ist.

„Wer gut bremst, lebt länger!“ Die Bremsanlage ist das wichtigste Sicherheitselement Ihres Fahrrads. Überprüfen Sie regelmäßig die Bremszüge oder -leitungen auf Beschädigungen sowie den Zustand der Bremsbeläge. Ihre Bremshebel sollten einen kurzen Leerweg haben, um eine effektive Bremskraft zu gewährleisten. Testen Sie die Bremsen vor jeder Fahrt.

Bei längeren Bergabfahrten sollten Sie in Intervallen bremsen, um eine Überhitzung der Bremsen zu vermeiden. Lassen Sie den Bremsen Zeit zum Abkühlen, bevor Sie erneut bremsen. Sollte die Bremskraft nachlassen, halten Sie an und lassen Sie die Bremsen abkühlen – das ist immer noch schneller und sicherer als ein Krankenhausaufenthalt.

Die Vorderbremse bietet die beste Bremsleistung. Um sie effektiv zu nutzen, bedarf es etwas Übung. Machen Sie sich in einer sicheren Umgebung mit der Funktionsweise Ihrer Bremsanlage vertraut. Üben Sie Probebremsungen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Ihr Fahrrad reagiert. Für zusätzliche Sicherheit gibt es mittlerweile auch E-Bikes mit ABS.

Ein gut gepflegtes und sauberes Fahrrad fährt nicht nur sicherer, sondern macht auch mehr Spaß. Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.

Viel Spaß und eine unfallfreie Fahrt wünscht Ihnen