Der Baukonzern Porr ist 156 Jahre alt und hat Bahnbau-Erfahrung seit dem Jahr 1869, als sie die sogenannte Pferdeeisenbahn von Linz nach Budweis für den Lokomotivbetrieb umbaute. Auch im Tunnelbau ist die Porr unter den Top-3-Unternehmen in Europa, womit sie sich auch für drei relevante Aufträge rund um den Bau des Koralmtunnels qualifizierte: Bau von 22 Kilometer Tunnelröhren plus Querverbindungen (Baulos 3, Auftragsvolumen: knapp 300 Millionen Euro), mit einem Arge-Partner die Feste Fahrbahn (Auftragsvolumen: 160 Millionen Euro), die bahntechnische Ausstattung (110 Millionen Euro) samt Energie-, Telekom- und Belüftungsinfrastruktur.
Porr-CEO Strauss
„Ohne Teamarbeit wäre der Koralmtunnel nicht entstanden“
Der Baukonzern Porr war am Bau des Koralmtunnels federführend beteiligt. Jetzt, da er fertig ist, kann CEO Karl-Heinz Strauss locker über die Widrigkeiten sprechen: Hitze unter Tage, gefährlich lockeres Gestein, komplizierte Logistik.
© Porr/Rappersberger