Die beiden Stolpersteine sollten eigentlich nicht in Sinabelkirchen verlegt werden. Gelebt und gewirkt haben die ermordete Bauerntochter Maria Ertl und der von den Nationalsozialisten verfolgte Simon Gölles nämlich beide im Nachbarort Untergroßau. (Anm.: Stolpersteine werden immer im Wohnort der jeweiligen Opfer verlegt).
Maria Ertl und Simon Gölles
Zwei Stolpersteine in Sinabelkirchen: Von der Straße ins Bewusstsein
Zwei "Stolpersteine" wurden am vergangenen Sonntag vor dem Gemeindeamt in Sinabelkirchen verlegt. Die Gedenksteine sollen an die Schicksale von Maria Ertl und Simon Gölles erinnern.
© Andreas Tauser