Vor dem Aus?Warum die Feistritztalbahn nicht zum Gesicht der Oststeiermark wurde

So wie der Flascherlzug zum Schilcherland gehört, die Dampfbahn der Murtalbahn zum touristischen Murtal, so hätte auch die Feistritztalbahn ein Zugpferd für den Tourismus sein können. Ist sie aber nicht.

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© (c) Photographer: Dietmar Zehetner
 

Warum ist die Feistritztalbahn nie ein Leitprodukt der Oststeiermark geworden? Warum tuckert sie nicht marketingtechnisch durch den "Garten Österreichs", als der sich die Oststeiermark positioniert hat? Warum schreien die Touristiker der Region nicht auf, wenn der Zug mehr steht als fährt? Ganz einfach: Er ist kein stabiles Element im Tourismus, er ist kein Produkt, mit dem man um Gäste wirbt. Und zwar deshalb, weil er nicht fährt. Oder nicht sicher fährt. Oder man nie weiß, ob er fährt. Darin sind sich Melanie Koch, vor der Tourismusreform Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Oststeiermark, und Stephanie Zündel, frühere Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Joglland-Waldheimat, einig.

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