Im Jahr 2023 wurde die Holzschindelerzeugung in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen, wie es in Österreich unter anderem auch das „Schifferlsetzen“ im Mariazellerland, die Herstellung der Seitelpfeife, die Wiener Würstelstandkultur und die Sämischgerberei sind. Die Initiative ging zwar vom oberösterreichischen Almbeauftragten Siegfried Ellmauer aus, eine maßgebliche Expertise zur positiven Beurteilung des Bewerbungsverfahrens kam damals schon von Martin Krondorfer, der die Forstliche Ausbildungsstätte (FAST) im Schloss Pichl in Mitterdorf im Mürztal leitet.
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Das „Schindel kliabn“ wird als Kulturerbe in St. Barbara gepflegt
Die „identitätsstiftende Handwerkskunst“ der Schindelerzeugung wird seit Generationen weitergegeben, unter anderem in der Forstlichen Ausbildungsstätte in St. Barbara.
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