Die Indizienkette wird dichter. In seinem bereits vierten Gutachten für die Staatsanwaltschaft Klagenfurt im Verfahren rund um den Grazer FPÖ-Finanzskandal hat Wirtschaftsprüfer Ingo Gruss die Verbindungen zwischen diversen Parteikonten der früheren Grazer FPÖ sowie den Privatkonten der damaligen Parteispitze untersucht. Diesmal mit Schwerpunkt auf die Jahre 2014 und 2015, die noch offen waren. Hauptbeschuldigte sind Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Ex-Klubchef Armin Sippel und Ex-Klubsekretär Matthias Eder. Ihnen wird Fördermissbrauch, Betrug und Untreue vorgeworfen, kurz: Förderungen, die für die politische Partei und den Gemeinderatsklub FPÖ gedacht waren, teils privat verwendet zu haben.
Grazer FPÖ-Finanzskandal
„Ohne die Bareinzahlungen hätten die privaten Ausgaben nicht gedeckt werden können“
Exklusiv: Der Kleinen Zeitung liegt das vierte Gutachten des Wirtschaftsprüfers vor, der Aus- und Einzahlungen in bar auf FPÖ-Konten und Privatkonten der alten Grazer FPÖ-Spitze ausleuchtet.
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