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ExklusivDie neuen Tarife ab Juli für Bus, Tram und S-Bahn

Kalt-warm gibt es auch 2021 für die Fahrgäste von Bus, S-Bahn und Bim. Die Tarife für Stundenkarte (eine Zone) und das Freizeitticket bleiben unverändert. Die Jahreskarte wird ab 1. Juli um 17 Euro teurer.

 

Nach dem "Seuchenjahr 2020" (siehe unten) heben die steirischen Verkehrsunternehmen mit Juli die Tarife an. Im Durchschnitt um 2,25 Prozent. Wie schon im Vorjahr wird die Stundenkarte (eine Zone) nicht angefasst. Es bleibt bei 2,50 Euro. Allerdings wird die Jahreskarte (eine Zone regulär) wie schon 2020 um 17 Euro teurer. Diese "Anpassungen" sind vertraglich zulässig.  

Kommentare (16)
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ezigoal
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und bei Gewinn?

Komisch, dass man bei Verlust immer sofort die Preise erhöht um den Verlust wieder auszugleichen.....
Noch komischer aber, dass bei Gewinnen nicht sehr oft die Preise dann reduziert werden!?!

steptrev
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Welcher Gewinn?

Wir reden hier von öffentlicher Infrastruktur. Da gibt es keinen Gewinn.

redbull
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Erhöhung

Die Jahreskarten werden um 3,6% erhöht. Aber nahezu niemand bekam eine Lohnerhöhung um 3,6%. In Zeiten von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit ist bei vielen das Einkommen gesunken.

Ichweissetwas
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....und was tut die Holding?

Verschmutzte Straßenbahnen und Busse, langwierige Verspätungen, Busse und Straßenbahnen die voll überlaufen sind, aber das ist völlig egal.....immer rauf mit den Kosten!

Reipsi
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. . .und nicht zu vergessen

lustig ist es besonders wenn einem der Bus oder die Straßenbahn beim Umsteigen vor der Nase wegfährt und der Fahrer herauslacht, so in der Art "Pech gehabt" . Derweil das so bleibt kannst das ganze vergessen.

Reipsi
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Nur schön teuer

machen und dann wolln sie das man Öffentlich fährt , was mir besonders gefällt das Verhältnis vom Einkommen zur Steigerung passt auf "jeden" Fall, gut gemacht , der dafür Zuständig ist.

Notschik
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Kein Anreiz.

Was die Holding leider noch immer nicht verstanden hat: damit Menschen mit den öffis fahren, braucht es einen Anreiz.
Ich bin ehrlich, ich zu fahre wenig mit dem Bus, so dass sich eine Jahreskarte nicht Lohn. Und das eine mal in der Woche wo ich zur Arbeit muss, fahre ich mit dem Moped. Das komm billiger. Das ist halt schon ein Problem für die Umwelt, wenn jeder so denkt wie ich.

gRADsFan
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Wann werden eigentlich die Parktarife wieder erhöht?

Wie kommen die Öffi-Benutzer eigentlich dazu jährlich mehr zu zahlen, während die Parktarife nur alle paar Jahre angepasst werden.

purplish
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Na da soll mir noch einer bei der Erhöhung der Taxi Tarife jammern

Eine ganz tolle Botschaft für alle, die vorhatten, bald aufs eigene Auto zu verzichten... Und dann träumen wir noch von einer milliardenfressenden U-Bahn... Unfassbar.

Mein Graz
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Preise

Naja, die Preiserhöhungen sind nicht erfreulich, ich muss sie allerdings hinnehmen.

Was ich aber noch immer nicht verstehe ist die Preisgestaltung beim Ticketkauf über die App.
Ich kenne von anderen Städten, dass die Preise beim Onlinekauf durchwegs niedriger sind als im Vorverkauf, und auch niedriger, wenn man eine Mehrfahrten-Karte im Vorverkauf kauft. Also z.B. Einzelticket im Vorverkauf 2 €, bei Mehrfahrten-Karte 1,80€ und über eine App 1,70 €.

Dies ist in Graz nicht der Fall: Einzelticket 2,50 €, mit 10-er-Block 2,09 aber über die App 2,30€.
Warum kann man nicht den Preis zumindest auf das Niveau des 10er-Blocks senken?

froed
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Dann halt weiter mit dem Auto

Wohne knapp außerhalb von Graz, für 2 Zonen dann hin und zurück 10 euro, da fahr ich lieber mit dem Auto und bin flexibel.

Zum schämen das öffentliche Verkehrssystem im Großraum Graz

stprei
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Attraktiv

Da zeichnen sich die Öffi-Referenten Lang und Kahr wieder aus, da bleibt Public-Transport attraktiv.
Die Preise steigen, die Fahrpläne dünnen wir aus (Ferienfahrplan wegen Corona), der Komfort ist ungeschlagen.

Gerade für den Speckgürtel um Graz (also Zone 2): Da kauf ich mir ein Jahresticket für die Grüne Zone um 460 Euro und hab noch 240 Euro zum Tanken übrig. Dafür brauch ich in keinen überfüllten Bus einsteigen, keine grauslichen Haltegriffe angreifen und muss nicht neben keuchend fleuchenden Menschen sitzen. Dafür genieße ich die Flexibilität, dass ich keinen 30-Minuten-Takt ertragen muss und am Heimweg noch schnell einkaufen kann und zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle müsste ich trotzdem fahren.

Überzeugende Arbeit. Oder wie Franz Voves plakatiert hat: Gut so, weiter so.

Brudervagabund
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Erst informieren, dann die Richtigen kritisieren!

Der Seitenhieb auf Stadträtin Kahr geht voll daneben, da sie für die Preisgestaltung der ÖV-Linien in Graz leider keine Zuständigkeit hat. Diese hat man bei der seinerzeitigen Ressortverteilung wohlweislich nicht gegeben, die sie sich immer für wirklich attraktive Tarife ausgesprochen hat. Die Verkehrsbetriebe sind bei der Holding Graz angesiedelt.
Falls Sie es genauer wissen wollen: https://www.graz.at/cms/beitrag/10287052/7765844/

Moe123
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Absolut relativ

Schön wären Erhöhungen in Relation zum Preis gewesen, sprich Prozent.... da würde man sehen dass das die Inflation ordentlich übersteigt... unglaublich eigentlich...

lexi
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Vertraglich zulässig

Ich frage mich wer diesen Vertrag ausgehandelt hat.

Mit welcher Begründung lässt man zu, dass die Preise jährlich mit der doppelten Inflationsrate steigen dürfen? Hin und wieder wäre das ja noch zu verstehen, aber jedes Jahr?

rb0319
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Tja,

irgendwie muss das Prestigeprojekt Mini Metro ja finanziert werden. Der Bund wird nicht mitspielen, da das milliardenteure Projekt die Umlandgemeinden (und somit die Pendler) nicht berücksichtigt.