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Corona - Lage in der SteiermarkWeniger Neuinfektionen, weniger Menschen auf den Straßen, aber ein weiterer Todesfall

Mit Stand Samstagabend gibt es 393 Covid-19-Fälle im Land. +++ In der Nacht auf Samstag verstarb eine 83-jährige Steirerin im Krankenhaus +++ Auf den Straßen ist wesentlich weniger los als noch am Freitag +++ Bis jetzt 280 Anzeigen wegen Missachtung der Corona-Vorschriften +++ Aufregung in Leoben nach Tod eines 38-jährigen Italieners +++ Die Entwicklungen im Live-Ticker.

STEIERMARK: CORONAVIRUS - SITUATION IN GRAZ
STEIERMARK: CORONAVIRUS - SITUATION IN GRAZ © (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
 

Das öffentliche Leben ist in der Steiermark - wie in fast allen Teilen der Welt - wegen des Coronavirus zum Erliegen gekommen. Auch für alle Steirer stellt die aktuelle Lage eine Ausnahmesituation dar. Wir halten Sie heute erneut den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Freitag, 20. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

22.20 Uhr. Winterliches Wetter dürfte mithelfen. Eine kurze Vorschau auf den Sonntag - hier dürfte das unwirtliche Wetter (Temperaturen um null Grad bei stürmisch-eisigem Nordostwind) mithelfen, dass die Forderung der Regierung und der Experten, die Menschen mögen zu Hause bleiben, stärker beherzigt wird. Schon am regnersichen Samstag hat sich gezeigt, dass deutlich weniger Leute auf den Straßen und in den Parks waren als in den (Frühlings-)Tagen zuvor.

22.00 Uhr. 393 Fälle. Vorsichtiges Fazit des Samstags - in der Steiermark scheint die Ansteckungs-Kurve leicht abzuflachen. Mit der letzten Aktualsierung des Gesundheitsministeriums gibt es nun steiermarkweit 393 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen ging am Samstag auf 43 zurück (am Donnerstag lag sie bei 75) - während gleichzeitig in den letzten 24 Stunden die Zahl der bundesweiten Testungen deutlich angestiegen ist (auf 2932 binnen 24 Stunden).

21.10 Uhr. #wirstehenzusammen - Die Onlineplattform der Kleinen Zeitung soll Geschäftstreibende und Kunden in der Krise zusammenbringen. Schon mehr als 1400 Unternehmer waren am Samstagabend mit an Bord. Drei oststeirische Unternehmer erzählen, wie sie jetzt ihre Kunden versorgen wollen.

20.45 Uhr. Drei weitere Covid19-Fälle in Liezen. Die vorläufige steirische Tagesstatistik hat sich am Samstag um 20.30 Uhr noch einmal verändert. Insgesamt werden für die Steiermark nun 392 bestätigte Coronafälle ausgewiesen (um 42 mehr als am Freitag). Im Bezirk Liezen kamen noch drei weitere Fälle hinzu.

Grafiken: Diese Bezirke sind besonders betroffen

20.35 Uhr: Tausende Anfragen zu Reisestornos. Bei der Arbeiterkammer und dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) laufen die Telefone heiß, seit die Grenzen praktisch in ganz Europa - und der halben Welt - dicht sind. Laut ORF gingen beim VKI seit Anfang März 20.000 Anfragen zu Reisestornierungen ein. Bei der Arbeiterkammer hat man für die häufigsten Fragen rund um Urlaub, Kurzarbeit, Job, Dienstreisen und den Alltag im Zeichen der Coronakrise eine eigene Infoseite eingerichtet.

20.25 Uhr: Tipps für neue Zeiten. Beim Roten Kreuz Steiermark hat man 6 Tipps für alle Steirer parat, wie man die aktuellen Zeiten mit Ausgangsbeschränkungen und Heimarbeit gut "über die Zeit" bringen kann.

20:15 Uhr: Appell des Roten Kreuzes. Weil man es in diesen Tagen nicht oft genug sagen kann - auch weststeirische Einsatzkräfte haben eine Botschaft für die Steirer:

20:00 Uhr: Herzerwärmende Nachricht. Die Mitarbeiter der Redmail, die jeden Morgen für die Lieferung der Kleinen Zeitung sorgen, bringen nach wie vor ein bisschen Alltag in das plötzlich so veränderte Leben der Steirer. Und das mit einer Menge persönlichem Engagement. In dieser Hinsicht sorgte am Samstag in Graz vor allem die herzerwärmende, handgeschriebene Nachricht einer Zustellerin für Aufsehen. Aber sehen Sie selbst ...

Weiss
Herzerwärmende Nachricht einer Zeitungszustellerin © Weiss

19.30 Uhr: Bisher sind 389 Steirer an Covid-19 erkrankt. Nach tagelang deutlich steigender Anzahl von neuen Fällen, ging die Zahl in den letzten beiden Tagen zurück. Warum das kein Grund für eine Entwarnung, ist lesen Sie hier.

18.45 Uhr: Hinweise der Polizei. Aufgrund der vielfach gestellten Frage "Wer darf wann was im Freien tun?" klärt die Polizei noch einmal auf:

18.40 Uhr: Erste Tankstellen verkürzen Öffnungszeiten. Harte Zeiten sind in der Steiermark auch für die Tankstellenpächter angebrochen. Fachgruppenobmann Oliver Käfer berichtete schon zu Wochenmitte, dass der Treibstoffabsatz um mehr als 50 Prozent und der Shop-Umsatz um 90 Prozent eingebrochen sei. "Erste privat geführte Tankstellen kommen nicht umhin, jetzt die Öffnungszeiten einzuschränken, zumal abends das Geschäft gegen null geht", so Käfer.

18.30 Uhr: Mehr als 100 Corona-Fälle in der Oststeiermark. Wirft man einen Blick auf die steirischen Bezirke, so zeigt sich, dass es in den oststeirischen Bezirken Hartberg-Fürstenfeld (73) und Weiz (39) besonders viele bestätigte Corona-Erkrankungen gibt. Hier ein Bezirks-Überblick:

  • Bruck-Mürzzuschlag 8 Fälle
  • Deutschlandsberg 8
  • Graz 97 (inkl Patienten von auswärts in Grazer Spitälern)
  • Graz-Umgebung 36
  • Hartberg-Fürstenfeld 73
  • Leibnitz 47
  • Leoben 7
  • Liezen 26
  • Murau 1
  • Murtal 15
  • Südoststeiermark 21
  • Voitsberg 11
  • Weiz 39

18.20 Uhr: Parkhotel Graz - die ersten Ruhetage seit 86 Jahren.
Nachdem am Montag der Restaurantbetrieb eingestellt wurde, schloss am Dienstag auch das Parkhotel in Graz - es war der erste Ruhetag in der Hotel-Geschichte seit 86 Jahren. Die Mitarbeiter werden in Kurzarbeit geschickt. >>Mehr darüber lesen Sie hier<<

18.10 Uhr: Deutlich weniger unterwegs. Waren zuletzt an den sonnigen Frühlingstagen - trotz Ausgangsbeschränkgunen - noch extrem viele Menschen im Freien, so zeigten sich die Straßen und Ausflugsziele in Graz am Samstag schon deutlich verwaister. 

17.35 Uhr: Starker Anstieg bei der Arbeitslosigkeit. Auch im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ist die Arbeitslosigkeit (trotz Beteuerungen der Regierung, das Kurzarbeitsmodell anzunehmen) sprunghaft gestiegen. Von 2400 auf 4000 Betroffene in nur 5 Tagen.

Mehr über die angespannte Lage am oststeirischen Arbeitsmarkt.

17.00 Uhr: Zu einem aufsehenerregenden Polizei- und Rettungseinsatz kam es am Samstag am Campus Leoben. Hier wurde ein 38-jähriger Italiener tot aufgefunden. Die Todesursache ist zur Stunde noch unklar, Fremdeinwirkung schließt die Polizei aus. Wegen der aktuellen Corona-Lage wurden große Sicherheitsvorkehrungen getroffen und ein Covid-19-Test durchgeführt. Ein Testergebnis liegt noch nicht vor. >>Mehr darüber lesen Sie hier<<

16.42 Uhr: Glocken läuten als Danke. Der erste Sonntag ohne Gottesdienste in den Kirchen naht. In der Oststeiermark rufen nun der Passailer und Weizer Pfarrer per Video zum Gebet.

16.38 Uhr: Großes Gedränge am Grünen See. Während wegen des Andrangs an Spaziergängern gestern der Stubenbergsee und der Loser in Altaussee gesperrt wurden, herrscht weiterhin großes Gedränge am Grünen See in Tragöß. Das Problem: Wegen der engen Wege ist eine kontaktlose Begegnung mit anderen Personen beinahe unmöglich.

16.14 Uhr: Bis jetzt 39 neue Fälle am Samstag. Laut Zahlen des Gesundheitsministeriums gibt es in der Steiermark aktuell 389 Covid-19-Fälle. Damit kamen bisher am Samstag 39 weitere Fälle hinzu.

Betrachtet man die 2822 bundesweiten Fälle (Stand, Samstag, 16 Uhr) sind 57 Prozent der Patienten männlich und 43 Prozent weiblich, 96 Menschen liegen im Spital, davon 15 auf Intensivstation. Bei 2722 Fällen zeigt sich ein milder Verlauf.

15.57 Uhr. Polizei kehrt bei Schutzmasken vom Einweg-System ab. Schutzausrüstung für Einsatzkräfte wurde in den letzten Wochen auch in Österreich zu einem raren Gut. Nun erging laut Polizeisprecher Fritz Grundnig an die steirischen Polizisten die Order, sämtliche Schutzmasken nach einmaligen Gebraucht NICHT zu entsorgen, sondern verpackt zurückzugeben. Im Hintergrund wird nach einer technischen Lösung gesucht, um die Schutzmasken wieder steril zu bekommen - für weitere Einsätze. Grundnig beruhigt aber: Vorerst seien für die steirischen Polizisten noch genügend Schutzmasken vorhanden.

15.45 Uhr. Pflegeaktivist richtet Offenen Brief an slowakische Führung. Der steirische Pflege-Aktivist Klaus Katzianka tritt für Schnelltests für 24-Stunden-Betreuerinnen bzw. ihre Schützlinge ein. Um die Verunsicherung zu bekämpfen und Personalnot zu verhindern. Nun hat er sich mit einem Offenen Brief direkt an die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova gewendet.

15.35 Uhr: Sturm-Präsident hofft auf Umdenken im Fußball.  Christian Jauk, der Präsident von Sturm Graz, hofft infolge der grassierenden Coronavirus-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Welt auch auf einen Strukturwandel im Fußball. "Die Krise ist auch eine Chance für den Fußball zu den Tugenden zurückzukehren, so wie wir den Fußball und unseren Verein lieben gelernt haben", sagte Jauk am Samstag in einer Videobotschaft.

15.27 Uhr: Abstand halten vor der Apotheke. Dass die von der Regierung täglich propagierte 1-Meter-Abstand-Regel in den Köpfen der Menschen anzukommen scheint, sieht man am Samstag in Graz-Geidorf:

"Warteschlange" in der heutigen Zeit - hier in Graz-Geidorf vor der Apotheke beim Seniorenzentrum Foto © Ulrich Dunst

15.00 Uhr: Mieterschutz in Corona-Zeiten. Die Grazer KPÖ fordert ein Verbot Wohnungskündigungen gegen Mieter während der Zeit der Krise nach deutschem Vorbild. Dort werden Mieter während der Corona-Krise geschützt. >>Mehr dazu hier<<

14.40 Uhr: Seiersberg schließt Spielplätze wieder. "Es nutzt nichts. Ich kann die Leute ja verstehen, wenn ihnen die Decke auf den Kopf fliegt, aber so geht es auch nicht." In Seiersberg-Pirka musste Bürgermeister Werner Baumann heute scharf reagieren. Nachdem die Bundesregierung die Spielplätze wieder freigegeben hatte, soll in Seiersberg eine regelrechte "Völkerwanderung" auf die Spielplätze - vor allem jenem in Windorf - stattgefunden haben. >>So hat die Gemeinde nun reagiert<<

14.30 Uhr: Bunte Gesichtsmasken als Corona-Trend. Nicht nur "Juanitas Nähbox" näht seit einer Woche "Niesschutzmasken" auf Hochtouren. Auch "Nest der Tiger" und "stoff.werk.graz" setzen auf den nicht hundertprozentigen aber bunten Mundschutz.

Mehr zum bunten Trend lesen Sie hier.

13.30 Uhr: Das Land Steiermark stellt ab sofort seine digitale Bibliothek allen Steirern kostenlos zur Verfügung. Wie Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) am Samstag in einer Aussendung sagte, soll damit die Lücke geschlossen werden, die entstanden ist, als wegen des Coronavirus die öffentlichen Bibliotheken zumachen mussten. Die digitale Bibliothek (DigiBib) ist eine seit 2016 vom Land Steiermark betriebene digitale Medienplattform, die bisher Kunden von öffentlichen Bibliotheken vorbehalten war.

Mehr zur neuen Aktion der digitalen Bibliothek.

13.10 Uhr: Vorbildlich: Ein Megaphon-Verkäufer desinfiziert bei der Hofer-Filiale in Kalsdorf die Einkaufswägen:

kk
© kk

12.20 Uhr: Das Jägerbataillon 17 aus Straß ist mit 140 Soldaten in Tirol im Einsatz.

12.10 Uhr: Der steirische Turner Vinzenz Höck trainiert in seiner Wohnung in Innsbruck für mögliche Sommerspiele in Japan. Und würde die Großveranstaltung am liebsten verschieben.

11.20 Uhr: In der Steiermark ist am Samstag erneut ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Wie die Landessanitätsdirektion in einer Aussendung mitteilte, starb in der Nacht auf Samstag eine Frau, die mit dem Coronavirus infiziert war. Die 83-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatte mehrere Vorerkrankungen und war in stationärer Behandlung im LKH Graz West.

10.45 Uhr: Am Donnerstag wurde bekannt, dass sich drei Ärztinnen im Gesundheitsamt infiziert haben. Daraufhin wurden Siegfried Nagl, Mario Eustacchio und Robert Krotzer getestet. Alle drei Tests waren negativ.

10.20 Uhr: Dass das Wetter nicht mehr ganz so schön ist wie in den vergangenen Tagen spielt da wohl eine Rolle. Auf den Straßen und Wegen in der Steiermark ist heute weniger los als noch am Freitag. Alle halten sich dennoch nicht an die Vorgaben!

Zur Geschichte!

Foto © Christian Penz
 

9.40 Uhr: Schulen sollen auch in den Osterferien für Betreuungszwecke offen haben, da auch weiterhin Eltern als Personal in Spitälern, bei der Rettung oder der Polizei gebraucht würden. Das berichtete Ö1 am Samstag in der Früh. Nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sollen allerdings nicht alle Schulen, sondern nur die, bei denen Bedarf herrscht, offen haben. Die Schulen würden ab kommenden Montag per Mail oder Anruf den Bedarf nach Betreuung erheben und Eltern müssten daraufhin bis 1. April Rückmeldung geben, ob Bedarf da ist. 

9.25 Uhr: Ein Trafikant aus dem Bezirk Murau macht seinem Ärger Luft: Vor allem ältere Leute kommen noch immer regelmäßig in sein Geschäft - teilweise stark hustend.

9.00 Uhr: Busse und Straßenbahnen fahren in Graz nicht mehr im gewohnten Takt. Bis 19.30 Uhr gibt es auf allen Linien, außer der Linie 7, einen 15-Minuten-Takt, nach 19.30 wird nur alle 30 Minuten gefahren.

8.35 Uhr: Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt am Grazer Lendplatz. Die Ware ist fertig abgepackt, der Preis selbst abzulesen und das Geld in die Kassa zu werfen:

Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt
Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt Foto © Beate Pichler

8.30 Uhr: Hilfsorganisationen im Krisenmodus! Die strukturelle Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen wurde zurückgefahren. Gleichzeitig brauchen sie - wie viele andere Menschen in diesen Tagen auch - Unterstützung im Alltag. Zum Beispiel ein Erklärvideo: Was ist Corona eigentlich? Die Caritas wiederum organisiert freiwillige Hilfsdienste - und produziert Schutzmasken.

8.10 Uhr: Was darf ich denn jetzt noch im Freien unternehmen? Corona-Bescheid hin oder her – das schöne Wetter trieb Tausende in die Parks, in die Wälder oder Auen. Aber was genau darf man jetzt und was nicht?

7.50 Uhr: Sozialpartner empfehlen: Schwangere, die jetzt in Handelsbetrieben arbeiten, sollen vorzeitig Mutterschutz erhalten. Aber es ist lediglich eine Empfehlung, kein Gesetz.

7.30 Uhr: Gute Nachrichten: Das Landeskrankenhaus Hartberg wird am kommenden Montag wieder hochgefahren.

7.10 Uhr: Der steirische Militärkommandant Heinz Zöllner steht vor einer der größten Herausforderungen in seiner Laufbahn. Erstmals wird er auch ganze Milizeinheiten in den Einsatz führen. Noch kämpft er um ausreichend Schutzmasken und -anzüge.

Heinz Zöllner im ausführlichen Interview!

6.30 Uhr: Exakt 350 Personen in der Steiermark wurden bis inklusive gestern positiv auf das Coronavirus getestet. Am Freitag kamen bis zum Abend 53 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Neu-Diagnosen ist damit geringer als am Donnerstag. Die Steiermark weist dennoch mehr Fälle auf als Wien auf. Am stärksten betroffen sind Tirol (567 Erkrankte), Oberösterreich (491), Niederösterreich (391) und eben die Steiermark. In der Bundeshauptstadt wurden bisher 341 Fälle registriert.

5.59 Uhr: Wer kann, lässt sein Kind mittlerweile zu Hause. Die Zahlungen für Kindergärten und Co. wurden aber in vollem Umfang verrechnet. Das Land beruhigt: "Elternbeiträge werden gutgeschrieben." Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten.

5.41 Uhr: Immer mehr Österreicher arbeiten von zu Hause aus. Daher hat sich der Stromverbrauch verschoben – von den Unternehmen hin in Richtung Privathaushalte. Insgesamt ortet die Energie Steiermark laut ORF aber einen Rückgang des Strombedarfs um etwa zehn Prozent, weil große Unternehmen ihre Produktion zurückgefahren oder eingestellt haben: "In den Privathaushalten sehen wir im Moment einen leichten Anstieg des Energieverbrauchs – das liegt vor allem an den PCs. Es liegt aber auch daran, dass jetzt zu Hause mehr gekocht wird", so Sprecher Urs Harnik-Lauris.

5.22 Uhr: Nichts geht mehr im Online-Shop der Supermarktkette Billa. In Graz sind alle Liefertermine bis Anfang April ausgebucht. Die Nachfrage nach der Zustellung von Lebensmitteln ist enorm.

5.16 Uhr: Führende Mitarbeiter des Spitalsverbundes Rottenmann-Bad Aussee wurden positiv auf das Coronavirus getestet und sind nun unter Quarantäne. Gerüchte, dass es zu wenig Informationen gebe, weist man bei der Kages mit dem Hinweis auf Datenschutz zurück. Auch die Geburtenstation in Bad Ischl wegen Coronainfektion geschlossen.

5.01  Uhr: Am Freitag musste die Bergrettung Mürzzuschlag ausrücken, um einen unverletzten Wanderer von der Rax zu holen. Offenbar befinden sich viele Menschen trotz Ausgangsbeschränkungen auf Wanderungen. Die Bergrettung appelliert daher an nun die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten: "Bitte verzichtet auf Bergtouren!"

Auch in Graz schlägt das Wetter am Wochenende um - es wird kühler und weniger sonnig. Offenbar wollten viele davor nocheinmal außer Haus. Denn in der Landeshauptstadt sind unzählige Menschen unterwegs - vor allem in Parks, auf der Murpromenade oder in den Murauen. Ob sich die Bevölkerung dabei an die vorgegebenen Regeln für die Spaziergänge hält? Im Wesentlichen schon, betont Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP).

Info zu den steirischen Zahlen

Das Land Steiermark verzichtet mittlerweile auf die Bekanntgabe der jeweiligen Geburtsjahre bei den Infizierten: Man wolle weiterhin die Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich über die Zahl der neuen bestätigten Fälle informieren. Da man aber gleichzeitig verhindern wollen, dass bei getesteten Personen Verunsicherung entsteht, bevor ihnen ihr persönliches Testergebnis mitgeteilt wurde, sei es notwendig, auf die Nennung der Geburtsjahrgänge zu verzichten.

Und weil es nicht oft genug wiederholt werden kann, Hände waschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor der Infektion zu schützen.

Kommentare (68)
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newka
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Weniger Neuinfektionen

Das kommt vielleicht davon, dass nicht so viel getestet wird. Wirklich Erkrankte werden so überhaupt nicht erfasst. Der Fragenkatalog bei 1450 sollte so schnell wie möglich überarbeitet werden und die Frage: „Kommen sie aus einem Krisengebiet!“ kann man streichen, denn wir leben in einem Krisengebiet.
Leute werden in der Steiermark schon seit geraumer Zeit von bereits infizierten Personen
angesteckt.
Um das Ganze besser unter Kontrolle zu bekommen, gibt es nur eine Maßnahme:
Testen, testen, testen!

checker43
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Nein

Es wurden am Freitag mehr Tests durchgeführt (2900) als am Donnerstag (1900).

lieschenmueller
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Die Nachricht von der Zeitungsausträgerin ist extrem nett

Ich kenne meine oder meinen nicht, weiß also gar nicht ob Mann oder Frau.

Aber ich stecke heute ein Kuvert mit einem Geldschein hinein, einfach als Danke für ständig Unterwegssein in schwierigen Zeiten. Und schreibe dies auch drauf.

Christian67
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wenn da net Mal das grosse

Erwachen kommt....Fakt ist dass bei der 1450 (falls man durchkommt) nur die wirklich weit fortgeschrittenen Infektionen ernst nimmt um behandelt bzw getestet zu werden,das weiss ich aus eigener Erfahrung,auch wenn die Infektion nicht voll ausbricht ist die Übertragung immer ein Thema....

malsehen
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mich wundert

dass es im Bez. VO noch keine Infektionen gibt. Man sieht auf der Straße so viele auswärtige Kennzeichen aus ganz Österreich, sogar aus Italien :(

samro
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das ist seltsam

waren in voitsberg nicht schon fälle?
soweit ich mich erinnere doch.

malsehen
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als

ich das geschrieben habe stand noch nichts in der Zeitung, jetzt sind es 11

lombok
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Was heisst "Jetzt leeren sich die Strassen"???

Sehr witzig! 90 prozent der Bevölkerung sind seit 5 Tagen daheim und halten sich daran. Und JETZT leeren sich erst die Strassen? Bitte liebe KZ, passt mit Euren Überschriften auf! 😒😒😒

lieschenmueller
1
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@lombok

Aber heute war es fast geisterhaft.

Ich habe einen Zweitwohnsitz. Also kein Ferienhaus, sondern ein zweites "normales". Lt. Versicherungsvertrag müsste ich dort 2 - oder sogar 3(?) mal in der Woche anwesend sein. Der Weg dorthin ist gefahrlos, 14 km (aber eine andere Ortschaft) und ich treffe auf null Menschen. Also von einer Hausausfahrt mit dem Auto weg und in den nächste Einfahrt hinein. Wenn ich 10 Autos auf diesen paar Kilometern traf war es viel.

Beim anschließenden Einkauf (für eine Woche) war im Supermarkt viel weniger los als an einem "normalen" Samstag.

Und die Hauptplätze leergefegt. Ab und zu jemand mit Hund.

jaenner61
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dann dürften sie laut versicherungsvertrag

auch nie einen zweiwöchigen urlaub machen? den vertrag möchte ich sehen! das einzige dasdiebversicherung vorschreibt ist, dass sie bei einer gewissen zeit (ich glaube das sind 3 oder 4 tage) ihren hauptwasserhahn abdrehen. 😉

selbstdenker70
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..

Die Situation ist jetzt so wie sie ist und Punkt. Warum der sonst so gemütliche Österreicher ausgerechnet jetzt zig Aktivitäten machen muss man aber nicht verstehen. Was mich bereits mehr interessiert, wie will man mit dem System wieder hochfahren. Es gibt keinen Tag x wo um Punkt Mitternacht das Virus weg ist und ab 8 Uhr früh fährt alles hoch als wäre es nur ein langer Betriebsurlaub gewesen. Ab welcher Steigerungsrate setzt man die Bevölkerung wieder der Gefahr aus? Ewig warten kann man aber auch nicht. Irgendwann drehen die Menschen zuhause durch und die Stimmung kippt total. Von der Wirtschaft ganz zu schweigen. Wird noch sehr spannend...

lieschenmueller
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Das ist eine sehr - sehr - sehr gute Frage, selbstdenker70

Wer eine Ahnung hier?

selbstdenker70
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..

Nun, es gibt ja bereits einige Simulation, und alle gehen in die selbe Richtung, die uns aber nicht gefallen wird. Um das ganze irgendwann eindämmen zu können, ohne dabei das Gesundheitssystem zu überlasten , muss man über einen langen Zeitraum, sprich flache Kurve, eine sehr hohe "Durchseuchungsrate" haben damit genug Menschen Antikörper bilden und sich die Viren nicht mehr so leicht von Mensch zu Mensch übertragen können. Bis es dagegen eine Impfung gibt wird es auf das hinauslaufen "müssen". Wird werden uns davon verabschieden müssen das wir uns vor der Krankheit zuhause verstecken können....

lieschenmueller
4
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@selbstdenker70

Wahrscheinlich.

Aber die nahe Zukunft, also nach Ostern, wie man da klein wieder beginnen wolle - wenn überhaupt - ist eine Herausforderung.

Zum Beispiel Lokale, Friseure, auf Vorbestellung damit ein großer Abstand möglich ist? Größere Firmen wie da?

Ich kann es nur auf Antipathie in meine Richtung deuten, dass man meine Frage 9 x rotstrichelte bisher. Es war null Ironie in ihr, sondern das interessiert wohl alle. Möchte man meinen ….

GiPriRoCam
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Es ist

krank, ständig herum zu sinnieren, zu vermuten, zu "spielen" mit völlig abstrusen Ideen u. Gedanken, Zukunftszenarios zu entwerfen. Diese ganzen "hätte, wäre, wenn, ..." Hirngespinste sind völlig irrational. Deswegen wahrscheinlich, für den hirnrissigen, hysterischen Kommentar u. Senf, auch von mir ein rotes Stricherl! ;-)

AonFlux
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Zahlen richtig?

Mit Stand Freitag Abend 389 oder Stand Samstag Abend 389?
Kleine Zeitung, bitte kontrolliert eure Zahlen, da stimmt was nicht. Freitag Abend waren es laut eurer Ausgabe 350 in der Steiermark.

KleineZeitung
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Die Zahl war richtig ...

... nur der Wochentag war falsch, sorry! Ist jetzt ausgebessert, danke für den Hinweis, liebe Grüße aus der (auf viele Wohnungen verstreuten) Redaktion

halelale
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vergiss die Zahlen

kT

SoundofThunder
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Jetzt leeren sich die Straßen.

Aber nicht wegen der Disziplin sondern weil es regnet.

GerdGa
2
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Seen

Erschreckend die Dummheit einer gewissen Menschenschicht, Ausflugsziele müssen gespert werden, damit die nicht mehr dort hin fahren. Ich hab den Glauben an die Menschheit komplett verloren. Was solls....ist so.
Und wo ist in diesen Fällen die Polizei? Die brauchen nur einige wenige Ignoranten strafen (1000 Euro), das spricht sich herum und das Problem ist beseitigt!

Miraculix11
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Jeder kennt sie, die dummen Leute

War auch vor Corona schon so und jeder kennt in seinem engeren Umfeld ein paar Idio...
Die Idee an einem schönen Plätzchen spazieren zu gehen ist ja nicht schlecht, aber wenn man dort ist und sieht dass schon viele Leute da sind ändert jeder mit Hausverstand den Plan. Grüner See zB....auf der ganzen Strecke in das Tal hinein fast nur unberührte Natur mit vielen Wegen, wo man ganz ungestört gehen könnte.

Tingel
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Es gibt sie...

Gerdga, es gibt die Leute, die alle vier Regeln befolgen. Man hört nur nichts von ihnen und liest auch nichts darüber. Ich für meinen Bekanntenkreis kann bezeugen: Es wird befolgt, was Regierung und Experten uns abverlangen. Ich bin mir sicher, dass der Grossteil zum Team Österreich dazugehören möchte. Das liegt in der Natur des Menschen. Je mehr bei dieser Teamarbeit mitmachen, desto schneller ist der ganze Spuk auch wieder vorbei. Deswegen versteh ich die vielen Ausflügler überhaupt nicht, Meter Abstand hin oder her. Es dauert länger, sie schaden der Wirtschaft, anderer Leute Leben und eben auch das gesamte Team, das ja auch mal wieder raus möchte irgendwann. Man lernt durch derlei Verhalten sehr viel über seine Mitmenschen. Weniger darüber, was er/sie so hat (materiell), sondern wie er/sie so eigentlich ist. Lassen Sie sich nicht entmutigen, weiter durchhalten und immer dran denken: Leute, die die Regeln befolgen sind für die content-media-industry fad! Sehr fad sogar!

medikus60
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In Österreich sind ca. 2500 Intensivbetten vorhanden, jedoch besteht derzeit eine Auslastung ohne Covid-19 Patienten, von 80-82%. Es bleiben daher ca. 500 Intensivbetten frei.

Diese Auslastung wird sich in der nächsten Zeit durch den Rückgang der Grippe hoffentlich schneller nach unten bewegen, als sie durch Covid-19 Fälle angehoben wird. So die Rechnung der Verantwortlichen. Daher auf Zeit spielen und zu Hause bleiben!!!

tosonny
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Das Vorhaben ist ja bekannt.

Und Lesch geht in seiner Rechnung für D, wo auch 80% belegt sind, davon aus, dass laut Einschätzung 50%bis 75 frei gemacht werden könnten.

Das gibt jedoch keine Info, mit welchen Daten/Annahmen gerechnet wird und welche %Raten das Ziel sind, die laut Anschober eben noch nicht erreicht sind.

tosonny
31
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Hochrechnung - Frage zu Parameter und Ziel

Weiß jemand, mit welchen von-bis-Parametern die Regierung Ihre Hochrechnungen anstellt und was das Ziel ist, dass wir (laut Anschober) eben noch nicht erreicht haben?

Meine Rechnung (aktuelle Parameter) sieht wie folgt aus:

INTENSIV-QUOTE DERZEIT 0,54% (= wie viele der Erkrankten benötigen ein Intensiv-Bett)
I-BETTEN Ö FÜR COVID (50% VON ALLEN) 1.400
DAUER BEATMUNG [d] 7
ERKRANKUNGEN DERZEIT 2.785
STEIGERUNG DERZEIT p d 10%
WANN LIMIT I-BETTEN ERREICHT [d] 55

samro
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ihre antworten

welche hochrechnung werden sie uns anbieten?
sind sie experte wie herr niki popper der österreich mit wissenschaftlich fundierten analysen versorgt?

sie sind noch immer nicht auf meine fragen von gestern eingegangen welche krankenschwester von welcher neuro behauptet dass man aussichtslose fälle ohne intensivmedizinische betreuung sterben lässt.
auch die anderen fragen sind unbeantwortet geblieben.
bitte beantworten sie diese endlich.

bitte nur ganz kurz noch:
was haben sie da gerade errechnet? das verstehe ich auch nicht. und bitte nennen sie doch ihre quellen für ihre parameter.

 
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