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Wir stehen zusammenHändler aus der Oststeiermark hoffen auf regionale Unterstützung

Die Onlineplattform #wirstehenzusammen der Kleinen Zeitung soll Geschäftstreibende und Kunden in der Krise zusammenbringen. Drei regionale Unternehmer erzählen, wie sie jetzt ihre Kunden versorgen wollen.

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Robert Buchberger (links) sowie die Familien Rauer (rechts oben) und Kober (rechts unten) bieten ihre Produkte an © Montage: KK (2); Zugschwert
 

Sich möglichst in der eigenen Region zu versorgen, das ist das Gebot der Stunde, um der regionalen Wirtschaft das Weiterleben zu erleichtern. Bleibt die Frage: Wer kann was bieten? Alle haben ihre Probleme mit der Situation (siehe Beispiele unten), viele versuchen der Krise zum Trotz, ihr Angebot weiter aufrechtzuerhalten. Bereits zu Beginn unserer Aktion haben sich viele Händler auf unserer neuen Onlineplattform unter dem Motto #wirstehenzusammen eingetragen.

Wir laden Händler, Produzenten, Direktvermarkter und Dienstleister aus der Region ein, sich weiter daran zu beteiligen. Und wir laden unsere Leserinnen und Leser ein, das Angebot reichlich zu nutzen.

Auf unserer Website www.kleinezeitung.at/wirstehenzusammen können Verkäufer ein Online-Formular ausfüllen. Darin beschreiben sie kurz ihr Angebot und wie die Zustellungs- und Zahlungsmodalitäten ablaufen. Wichtig: Es muss die Möglichkeit einer Zustellung oder der kontaktlosen Selbstabholung gegeben sein!

KK
Irmgard, Theresa und Franz Kober vom Aroniahof Kober © KK

Produkte von 36 Landwirten im Hofladen

Der Hofladen des Aroniahofs Kober in Hochenegg bei Ilz hat weiter geöffnet. Obst, Säfte, Gemüse, Milch und Fleisch von 36 Landwirten hat man im Sortiment. „Bei uns kann man die Produkte kontaktfrei abholen oder teilweise werden sie auch zugestellt“, sagt Franz Kober. Auf Vorbestellung gibt es auch Bauernbrot und Mehlspeisen.

www.aroniahof-kober.at

Robert Buchberger liefert auch per Post Foto © Zugschwert Johann

Frisches vom Buchberger kommt mit der Post

Neben der Abholung in seinen Filialen bietet der Pöllauer Fleischermeister Robert Buchberger auch den Versand per Post an. „Das funktioniert in der Frischebox innerhalb einer Nacht“, sagt er. Er glaubt, dass die Krise den Menschen den Wert regionaler Produkte wieder mehr bewusst mache. Weil er jetzt trotzdem produziere, könne er auch den Bauern ihre Schweine weiter abnehmen.

www.buchberger.co.at

Familie Rauer
Die Sprossen der Familie Rauer sind nur ein Teil des Angebots im (Online-)Hofladen Foto © KK

Gesunde Sachen 24 Stunden verfügbar

Fritz Rauer und seine Familie betreiben mit der Marke „Rauers Ernte“ neben ihrem Hofladen einen Onlineshop. Die Einkäufe können auch am Hof kontaktlos übergeben werden. Im Angebot sind frisches Obst und Gemüse, Mehle und Getreide wie etwa Dinkelreis.

„Soeben habe ich frischen Zwiebel aus dem Marchfeld geholt“, preist Rauer an. Es herrsche auch große Nachfrage nach den selbstproduzierten Sprossen. „Sie decken die Vitamine A bis C ab, was das Immunsystem gegen den Coronavirus stärkt“, sagt er.

www.rauersernte.at

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