Strengeres GesetzSchule schwänzen: Wer Strafe zahlen muss

Bis zu 660 Euro Strafe sind künftig möglich, wenn schulpflichtige Kinder wiederholt nicht anwesend sind – das sind um 220 Euro mehr als bisher. Das ruft Kritiker auf den Plan. Und es gibt auch ungewöhnliche Fälle.

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Keine Lust auf Schule? Notorisches Schwänzen kann künftig für Unbelehrbare noch teurer werden
Keine Lust auf Schule? Notorisches Schwänzen kann künftig für Unbelehrbare noch teurer werden © lzf/Fotolia
 

Gelbe und Rote Karten soll es demnächst auch außerhalb des Fußballplatzes geben, und wer sich wiederholt ein Eigentor schießt, muss mit Strafen von bis zu 660 Euro rechnen: Die türkis-blaue Regierung will notorische Schulschwänzer künftig strenger bestrafen. Wie berichtet wird das bisherige komplexe fünfstufige Verfahren vereinfacht und könnte – auch wenn es noch keine Details dazu gibt – eben Anlehnung an den Sport nehmen.

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Aleksandar
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Keine Aufregung, Frau Lackner!

Um tatsächlich bestraft zu werden, muss sehr viel geschehen sein. Bei unentschuldigtem Fernbleiben vom Unterricht wird natürlich auf die "vielschichtigen Ursachen" eingegangen. Das ist mit Sicherheit an allen Schulen selbstverständlich. Da braucht nicht noch mehr Geld für sinnlose Aktionen hinausgeworfen werden. Es gibt nämlich tatsächlich Leute, die unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht geradezu planen. Hier helfen erfahrungsgemäß keine Schulsozialarbeiter; hier muss es Konsequenzen geben.
Es gibt in Österreich Gesetze - auch im Bereich des Schulwesens-, die einzuhalten sind. Wenn jemand immer wieder Rechtsvorschriften ignoriert, sollten nicht lächerliche "Fünf-Stufen-Pläne" eingeführt werden, bei deren Berücksichtigung ein Schüler mindstens acht Tage pro Schuljahr ohne Konsequenzen (s. o.) unentschuldigt dem Unterricht fernbleiben kann. Es ist an der Zeit, zu handeln. Nicht zu palavern!