Es hat doch alles so gut ausgesehen. Der KSV 1919 war in der vergangenen Saison gut unterwegs wie lange nicht: erfrischender Fußball, erfrischender Auftritt und ein Jahr, das Lust auf mehr machte. Nach Platz drei in der Abschlusstabelle der Vorsaison ging der Blick bei den „Falken“, die dank ihres Falkentanzes auch in Social-Media-Kanälen Bekanntheit erlangt hatten, nach oben. Man wollte das implantierte System verfeinern, den Stamm der Mannschaft halten und in Richtung Aufstieg gehen. Wenn, ja wenn man auch in der Region ein klein wenig die erhoffte Ernte einfahren und in der Wirtschaft Interesse generieren könnte. Doch genau dieses Interesse blieb aus, die Hoffnung von Geschäftsführer Robert Schäfer, „dass die Region unser Potenzial erkennt“, blieb unerfüllt. Mit drastischen Folgen.