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Manager bestätigtTransfer von Okan Aydin nach China ist definitiv geplatzt

Keine Ablöse für Austria Klagenfurt. Okan Aydin kann zum Nulltarif zur Konkurrenz wechseln.

Okan Aydin (links) wird definitiv nicht nach China wechseln © (c) GEPA pictures/ Walter Luger
 

Die Austria hat sich beim Transferrummel rund um Okan Aydin endgültig in die Nesseln gesetzt. Laut den Waidmannsdorfern hätte der 26-Jährige nach China wechseln und die Austria Ablöse kassieren sollen. Das sah das Management des Türken anders.

„Warten wir doch einfach den 5. Oktober ab. Dann werden wir sehen, dass Aydin in China spielen wird“, richtete Austrias Sportchef Matthias Imhof den Fans vergangene Woche aus.

Was ist mit Stand 7. Oktober passiert? „Der Deal ist geplatzt“, bestätigt Aydin-Manager Laurent Burkart. „Wir sind nie nach China eingeladen und immer hingehalten worden. Wir haben keinen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt bekommen. Und dass Klagenfurt den Transfer frühzeitig als fix vermeldet hat, hat uns natürlich auch nicht gefallen."

Wir haben den Vermittlern und den Chinesen mitgeteilt, dass wir den Transfer zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen

Laurent Burkart, Aydin-Berater

Das heißt, die Austria hat nicht nur ihren besten Spieler verloren, sie hat ihn tatsächlich auch noch hergeschenkt. „Okan ist ablösefrei“, bekräftigt Burkart nochmals.

Österreich oder Deutschland?

Das Transferfenster ist seit Montag geschlossen. Jedoch nur für Spieler mit laufendem Vertrag. Einen solchen hat Aydin nicht, weil jener mit der Austria ja aufgelöst wurde! Er befindet sich nun in einer komfortablen Position. „Wir haben Zeit, machen uns keinen Stress“, sagt Burkart, der alle Optionen offen lässt: „Ein Vertrag in China ist ebenso möglich wie – zumindest aus unserer Sicht – eine Rückkehr zur Austria.“ Diese hat Imhof aber dezidiert ausgeschlossen. Und eröffnet für Aydin die Möglichkeit, dass ihn sogar ein Konkurrent um den Aufstieg in die Bundesliga verpflichtet – noch dazu zum Nulltarif. Burkart: „Wir sind in Gesprächen mit Klubs aus Österreich und Deutschland.“ Ist Innsbruck dabei? „Noch gibt es keinen Kontakt.“

Kommentare (2)

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georgXV
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Austria Klagenfurt

die ganze Sache erinnert LEIDER wieder an die Zeit, als Peter Svetits Präsident der Austria war und immer wieder Chaos herrschte.
Ich hatte sehr gehofft, daß die neue Führung der Austria die Zeit unter Peter Svetits vergessen macht.
Bis jetzt hat die neue Führung einen wirklich sehr guten Job gemacht und ich hoffe sehr, daß dies so gut weiter geht.

KilzerS
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Austria Klagenfurt

Zu Zeiten von Svetits wars besser konnte nur keine Sponsor auftreiben genau so wie jetzt diese Führung hat nur grosse Klappe und verschenkt den besten Spieler indem sie den Vertrag auflöst damit sofort Ablösefrei Vertrag wäre noch bis Sommer 2023 gelaufen.Das wäre unter Svetits nicht passiert.