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Sturm - Admira 3:0Christian Ilzer: "Man hat gesehen, welch' tolle Truppe wir sind"

Sturm Graz hat am Samstag nach Anlaufschwierigkeiten einen letztlich souveränen 3:0 (1:0)-Sieg über die Admira gefeiert.

Christian Ilzer
Christian Ilzer © APA/ERWIN SCHERIAU
 

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Sturm Graz schaffte den vierten Sieg in der Fußball-Bundesliga en suite, während die Admira nach guter Leistung in der ersten Hälfte auf den letzten Tabellenplatz zurückfiel. Die "Blackys" wahrten den Anschluss zum Spitzentrio LASK, Salzburg und Rapid und überholten die Wiener vorerst sogar dank der besseren Tordifferenz.

Jon Gorenc-Stankovic war in der 43. Minute im Strafraum goldrichtig positioniert und spitzelte den Ball zum 1:0 ins Tor. Davor hatte eine Drangphase der Admiraner nichts Zählbares eingebracht. Nach der Pause trafen Stürmer Kevin Friesenbichler (58.) und in der Nachspielzeit Gregory Wüthrich (93.) für erneut effiziente Grazer, die zumindest bis Sonntagnachmittag auf dem dritten Platz stehen.

Die Heimischen begannen sehr druckvoll und mit drei gefährlichen Aktionen in den ersten zehn Minuten. Schon nach 70 Sekunden setzte Kapitän Stefan Hierländer den Ball nach einem von Dante in die Tiefe gespielten Pass nur knapp neben das Tor. Als nächstes kam Jakob Jantscher (6.) aus spitzem Winkel zum Abschluss, Andreas Leitner im Admira-Tor musste zur Seite abwehren. Und nach einer Freistoßvariante mit zwei Zwischenstationen traf David Nemeth in der 8. Minute die Stange.

Mit der zweiten Halbzeit war ich insgesamt sehr zufrieden. Beim Jubel in der 93. Minute hat man unseren Spirit gesehen und welch tolle Truppe wir sind.

Christian Ilzer (Sturm-Trainer)

Danach gewann die Admira vor den Augen von ÖFB-Teamchef Franco Foda aber mehr und mehr Kontrolle. Mit gutem Positionsspiel in der Zentrale erstickten die Gäste die meisten Aktionen der Grazer im Keim und versuchten ihrerseits, zielgerichtet nach vorne zu spielen. Die erste Chance der Südstädter verbuchte Maximilian Breunig (24.), der nach einem schnellen Antritt über halblinks das lange Eck verpasste.

Erwin Hoffer (28.) zögerte nach geglücktem Haken im Strafraum zu lange, sein für Breunig gedachtes Abspiel kam nicht an. Vier Minuten später scheiterte Marco Hausjell alleine vor Jörg Siebenhandl - die Vorlage kam wie zuvor vom Dänen Morten Hjulmand. Auf der anderen Seite verzog Jantscher (41.) knapp, ehe Gorenc-Stankovic den Ball nach einem Eckball und Maßvorlage von Otar Kiteishvili im Netz zappeln ließ.

Mit der Hereinnahme von Dominik Starkl wollte Admira-Coach Damir Buric nach dem Seitenwechsel mehr offensive Schlagkraft verwirklichen. Doch zunächst war weiter Sturm am Drücker, das bezeugte etwa ein abgefälschter Schuss von Gorenc-Stankovic (51.). Wenig später traute sich Friesenbichler von knapp außerhalb des Strafraums einen Linksschuss zu - der passte genau ins kurze Eck.

Wir haben in allen Formationen die Qualität, das Spiel in den entscheidenden Momenten in unsere Richtung zu drehen.

Ilzer

Die Admira musste jetzt reagieren, konnte aber mit dem vorhandenen Platz nicht so recht. Sturm Graz stand etwas tiefer, verwaltete das Ergebnis und bündelte die Kräfte. Innenverteidiger Wüthrich (61.) und der eingewechselte Bekim Balaj (77.) waren dem 3:0 schon sehr nahe. Marcus Maier und Joseph Ganda (beide 92.) vergaben die einzigen Admira-Chancen in der Nachspielzeit, ehe Wüthrich im Gegenangriff nach Slapstick-Einlage der Admira-Abwehr den Schlussakkord setzte.

Kommentare (5)
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CIAO
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ist doch irgendwie schön

ich bin seit 60 Jahren ein "Sturm-Knofler" hatte gute pers. Kontakte zu Dr, Paulitsch,fredl Murlasits, Mandi Steiner u.a. war im Stadion i Liebenau damals, beim 1:0 gegen Arsenal....

hatte nicht Sturm in den letzten Jahr nicht gerade ein gute Phase... nun ohne Publikum - den 12. Mann.. also wieder mal die Hoffnung auf bessre Zeiten.....

Also freuen wir uns halt ein Bissl....

CIAO
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ist doch irgendwie schön

ich bin seit 60 Jahren ein "Sturm-Knofler" hatte gute pers. Kontakte zu Dr, Paulitsch,fredl Murlasits, Mandi Steiner u.a. war im Stadion i Liebenau damals, beim 1:0 gegen Arsenal....

hatte nicht Sturm in den letzten Jahr nicht gerade ein gute Phase... nun ohne Publikum - den 12. Mann.. also wieder mal die Hoffnung auf bessre Zeiten.....

Also freuen wir uns halt ein Bissl....

schteirischprovessa
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Bravo, verdient gewonnen!

Und was besonders imponiert, ist dass Sturm seit einer Ewigkeit, da nehme ich die Zeit mit Foda als Trainer nicht aus, auch gegen vermeintlich schwächere Gegner nicht geglaubt, mindestens Weltmeister zu sein.
Dafür wird auch gegen Mannschaften wie die Admira mit vollem Einsatz gespielt. Ältere Fans erinnern sich vielleicht sogar an den legendären Sturmgeist.
Da hat Andi Schicker wirklich mal ein Team zusammen gestellt, das Charakter hat und einen Trainer verpflichtet, der auch motivieren kann.

Kicklgruber
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Das wird was!

Im Gegensatz zur Vorsaison gehen die kritischen Szenen zugunsten der Mannschaft aus. Das ist kein Zufall. Dahinter steckt viel Arbeit. Und vor allem, was man als "Mentalität" bezeichnet.

Ich freue mich auf die Frühjahrssaison!

Kürassier
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Vergleiche alleine in der Innenverteidigung ....

... Spendelhofer und Avlonitis mit Wüthrich und Nemeth bzw,. in den ersten Runden Gorenc-Stankovic, der inzwischen im defensiven Mittelfeld eine phantastische Vorstellung liefert: Powerspiel vs. Trauerspiel sozusagen ...