"Um ehrlich zu sein, ist dies jener Ort, an dem ich als Künstler aufgewachsen bin", sagt Khan über das Festival. In Wien hat er seine ersten kleineren Arbeiten aufgeführt und die ersten Workshops gegeben, nachdem er im Jahr 2000 seine eigene Tanzkompanie gegründet hatte. "Ich fühle mich dem Festival sehr verbunden", betont der Künstler. Im Walzertanzen sei er "miserabel", lacht er, aber schließlich ist der heute 50-Jährige durch seine virtuose Verschränkung von indischem Kathak-Tanz mit modernen westlichen Tanzstilen berühmt geworden.
Wien
Tanzmeister Akram Khan arbeitet mit dem weiblichen Blick
Der gefeierte Choreograf Akram Khan bringt nächsten Dienstag einen Wüstensturm matriarchaler Angriffslust und die für ihn typische Eleganz ins Burgtheater. Mit seiner Show "Thikra: Night of Remembering", die Österreichpremiere bei ImPulsTanz feiert, stellt er sich gegen ein patriarchales Narrativ. "Denn die Gesellschaft wird Mythen immer aus dem männlichen Blickwinkel erzählen", so Khan im Gespräch mit der APA.
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